Archäohydrologie - Wasser macht Geschichte

seit 2013

Nicht in jeder Region der Erde gibt es Wasser im Überfluss. Besonders in ariden oder semi-ariden Gebieten muss Wasser über weite Strecken herangerbacht werden und man musste sich dann Gedanken machen, wie man das kostbare Gut auch am besten speichert. Darüber hinaus mussten sich die Menschen auch immer mit einem sich ändernden Klima auseinandersetzen. Das Wechselspiel zwischen Hydroklima, Wasserdargebot und kultureller Entwicklung untersuche ich im Iran und in Griechenland.

Stymphalos

seit 2010

Eine der zentralen Fragen, die mit diesem Projekt beantwortet werden sollen, ist die Wechselbeziehung zwischen Klima und der Kulturgeschichte im östlichen Mittelmeerraum. Der Fokus liegt dabei auf dem nördlichen Peloponnes. Ziel der Feldarbeiten ist es zunächst, Sedimentarchive zu erschließen, die die Umweltbedingungen während der letzten 9000 Jahre aufgezeichnet haben, das bedeutet bis zurück in die Jungsteinzeit (Neolithikum).

Postdoc - Paläoklima

2006-2008

AMS-14C-Datierung und Alter-Tiefen-Modellierung, geochemische Analysen (XRF, CNS, LOI) von Seesedimenten und Torfkernen von Isla de los Estados (Feuerland, Argentinien) zur Rekonstruktion der Klimaschwankungen in dieser Region zur Zeit des Spätglazials und des Holozäns im interhemisphärischen Kontext.

Dissertation - Nasca-Chronologie

2006-2008

AMS-14C-Analysen zur Rekonstruktion der Landschafts- und Kulturgeschichte in der Region Palpa (S-Peru)




Diplomarbeit - Hydrogeologie

2002

Europäische Erdbebenzone Golf von Korinth: Geologisch-hydrogeologische Untersuchungen in der Region Aigion, im Umfeld der kontinentalen Tiefbohrung AIG 10 (NW-Peloponnes, Griechenland) (PDF download, 9,3 MB)